Dieser Guide wurde im Jahr 2001 noch vor der POL Umstellung erstellt; Daher ist es gut möglich das die ein oder andere hier erwähnte Sache keine Gültigkeit mehr besitzt.

Informationen und Wissenswertes für Neulinge

Die in diesem Newbieguide aufgeführten Regeln sind nicht Teil der offiziellen Regelungen, welche auf der Homepage von Oldworld vorzufinden sind Zu Beachten ist auch, dass zu den Regeln auch der RP-Guide zählt, was schnell einmal übersehen werden kann. Der Schneider in Vollplatte ist genauso unrealistisch wie der berittene Krieger, welche vom Pferd aus alles mögliche an Zaubersprüchen gegen seine Feinde schmettert. Der hier vorliegende Guide soll lediglich neuen Spielern auf dem Shard den Einstieg ins Rollenspiel erleichtern, indem Sitten und Bräuche erläutert werden, welche sich unter den Spielern durchgesetzt haben, ohne dass diese als offizielle Regeln des Shards gelten. Auch wird etwas Grundwissen vermittelt, welches als Hintergrund sicherlich von Nutzen sein kann, um die wichtigsten Grundlagen zu verstehen. Denkt jedoch daran, dass euer Charakter diese Informationen nicht unbedingt hat, was wohl jeweils von der Charakterbeschreibung abhängig ist.

1.

[ Über die Struktur der alten Welt ]

2.

[ Die Wachen des Herzogtums, der Abenteurers Rast und andere NPCs ]

3.

[ Realismus und Engine in Kampf und Spiel ]

4.

[ Der Enginetod, die Folgen und Looting auf Oldworld ]

5.

[ Versteckte Hinweise an den Spieler mittels Emotes ]

6.

[ Emotes, Poweremotes und rollengerechte Sprache ]

7.

[ Absprache und Hilferufe über ICQ ]

8.

[ OOC/IC-Wissen und das Gildenabzeichen ]

9.

[ Das Spiel mit speziellen Charakteren und Fremdrassen ]

10.

[ Böse Charaktere auf Oldworld ]

11.

[ Wie man sich auf dem aktuellen Informationsstand hält ]

Über die Struktur der alten Welt

Die alte Welt ist im groben in zwei Gebiete unterteilt. Das Herzogtum und den Bund der freien Länder (kurz BdfL). Während sich im Herzogtum die Grosstadt Vesper, die Handwerkerstadt Minoc und das eher landwirtschaftliche Cove finden, gibt es im BdfL nur die Piratenstadt Buccaneer's Den, welche sich auf einer Insel befindet, die über ein Schiff erreichen lässt, dessen Anlegestelle man in den Tiefen des BdfL finden kann. Das Herzogtum wird regiert vom Herzog Vincent von Stolzenforst und es unterliegt dem Codex Juris - den Gesetzen des Herzogtums, welches von den vielzähligen Wachen des Herzogs durchgesetzt wird. In diesen Ländern finden sich der Adel und verschiedenen Gesinnungen, welche von fanatisch herzogstreu bis hin zu neutral und auf sich lediglich auf das eigene Wohl bedacht reichen. Auch das eher abgeschiedene Elfenvölker finden sich im Herzogtum in den tiefen der Wälder westlich von Vesper. Hinter Minoc befindet sich das letzte grosse Gebiet der alten Welt: Die Asusa-Ebene, auf welcher einige grosse Gilden und andere Personen ihre Niederlassung finden. Es sei in Bezug auf die Asusa-Ebene auch die Stadt der Valianer genannt, welche als reine Spielerstadt jener Gilde für alle Charaktere offen betretbar ist und als besondere Attraktion das Badehaus besitzt. Eine weitere offene Spielerstadt findet sich westlich von Vesper und nennt sich die Stadt des Lichtes. Der zentrale Treffpunkt des Herzogtums ist jedoch der Marktplatz von Vesper, bei welchem sich auch die Bank von Vesper befindet. Wenn Handwerker nicht gerade in Minoc bei der Arbeit und Krieger auf ihren Streitzügen sind, findet man sie oftmals bei einem abendlichen Trank am Marktplatz vor. Der Bund der freien Länder ist im Gegensatz zum Herzogtum ein gesetzloses Land, in welchem Toleranz und Kooperation die Grundpfeiler des Lebens bilden. In diesem eher rauen Land sind Verbündete wichtiger als alles Gold, wenn man sich vielleicht auch so manchen Verbündeten erkaufen kann. Wegen der Gesetzlosigkeit dieses Landes finden sich hier auch alle möglichen Gesinnungen von eigentlich gut gesinnten Auswanderern, über neutrale Eigenbrötler bis hin zu den fanatisch bösen Charakteren, von bösen Rassen wie Drow und Orken ganz zu schweigen. Der zentrale Treffpunkt des BdfL bildet die Abenteurers Rast, welche einen grossen Umschlagplatz für alle möglichen Wahren darstellt. Zahlreiche Wachen sorgen dafür, dass trotz der vielen verschiedenen Reisenden vom holden Kämpfer bis hin zum hinterlistigen Dunkelelfen jeder seinen Geschäften mehr oder minder unbehelligt nachgehen kann. Auf der Insel Buccaneer's Den finden sich zahlreiche Geschäfte, in welchen auch Handwerker, welche sich lieber dem BdfL zuwenden wollen, ihrer Arbeit nachgehen können und für so manchen Händler finden sich seltsame Waren, mittels welchen er den gesetzestreuen Bürgern des Herzogtums einige Münzen mehr als gewohnt aus der Tasche ziehen kann. [zurück]

Die Wachen des Herzogtums, der Abenteurers Rast und andere NPCs

Die Städte des Herzogtum, als auch die Abenteurers Rast werden von NPC-Wachen bewacht, mittlerweile haben jedoch auch Spieler die Rolle solcher Wachen übernommen und tun damit allen einen guten Dienst. Die Wachen sollten geachtet werden, egal ob sie von einem Spieler gesteuert oder lediglich als NPCs platziert sind. Eine jede Wache, sei es in einer Stadt oder an der Rast, muss als Ingame existent angesehen werden. Man sollte also nicht gegen die Gesetze verstossen, weil gerade keine Spielerwache in der Nähe ist, in Wirklichkeit jedoch nur wenige Schritt weiter eine NPC-Wache steht. NPCs sind überhaupt in sämtliches Rollenspiel einzubeziehen, da diese schliesslich nicht nur als Zierde dienen, sondern als Charaktere einen festen Bestandteil der Spielwelt darstellen. Ausser den sichtbaren Wachen gibt es in jeder Stadt eine festgelegte Anzahl imaginärer Wachen, weshalb man also auch in den meisten Fällen von Wachen ausgehen sollte, wenn weder Spieler- noch NPC-Wachen in der Nähe sind. Bei einem ausgeführten Angriff auf eine Person innerhalb der Stadt oder in unmittelbarer Nähe der Stadttore sollte man also immer damit rechnen, dass jemand diese imaginären Wachens ins Spiel miteinbezieht. Wer selber in der Stadt Opfer eines Verbrechens zu werden droht, sollte sich gründlich überlegen, ob er die imaginären Wachen ins Spiel einbringen soll. Auf jeden Fall ist davon abzusehen, die imaginären Wachen als Mittel einzusetzen, um eine Rollenspielsituation totzuschlagen. Für jeden Dieb, Meuchelmörder oder sonstigen zwielichtigen Char ist es mehr als deprimierend, wenn er sich um ein schönes Rollenspiel bemüht und sein ganzes Vorhaben einfach durch den Einsatz von Wachen zerstört wird. Will man jedoch nicht vom Einbringen der imaginären Wachen absehen, sollte man in jedem Falle genug Spielraum für den gegnerischen Charakter lassen und auch genug sauber ausspielen, wie die Wachen überhaupt erst auf den Bösewicht aufmerksam werden. Immerhin gilt es auch zu bedenken, dass es genügend schattenreiche Ecken in Vesper gibt, wo die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, eine Wache anzutreffen. Ein einfaches "Die Wachen stürmen herbei", um dem Gegner das Ausspielen seiner Rolle zu verhindern, wenn man gerade besseres vor hat, wäre wohl mehr einem Poweremote als sauberem Rollenspiel gleichzusetzen. Es gilt also steht s zu bedenken, dass die Wachen nicht immer und überall eingreifen können, denn in grossen Städten kann immer die Gefahr in den Schatten der Häuser lauern, wenn die Wachen gerade anderen Ortes ihren Kontrollgang machen. [zurück]

Realismus und Engine in Kampf und Spiel

Auf Oldworld kommt es immer wieder zu Konfrontation und Kampf. Vor allem beim PvP erwartet man von seinem Kontrahenten ein gewisses Mass an Fairness und Logik im Kampf. Auch wenn es nach den offiziellen Regeln nicht verboten ist, so werden verschiedenste Dinge nur ungern gesehen im direkten PvP. Einige Beispiele, welche auf Grund des fehlenden Realismus schon öfter zu Diskussionen und Debatten führten, sollen hier aufgeführt werden: - Das Anlegen von Bandagen durch die Rüstung oder ansonsten mitten im Gefecht. - Trinken von Tränken mit klobigen Handschuhen oder gar durch den Helm hindurch. - Der Kampf mit Geräten wie Hellebarde oder Turmschild vom Pferd aus. Dies sind natürlich nur drei Beispiele und es liessen sich für verschiedenste Situationen auch verschiedenste Beispiele nennen. Wichtig ist der Grundsatz, sich bei den diversen Einsatzmöglichkeiten immer zu überlegen, ob dieser Einsatz logisch und von Realismus her nachvollziehbar ist. Auch in allgemeineren Situationen gilt es natürlich diese Überlegungen. Beim verwenden des Hiding-Skills sollte man sich einen Baum suchen, hinter welchem man sich versteckt, da es auf offener Fläche nur kaum einen Ort gibt, an welchem man sich verstecken könnte. Man sollte auch im Kampf gegen Monster ein wenig auf Logik achten. Wenn die ganze Gruppe sich selbst mit Bandagen heilt, nimmt beispielsweise man den Magierin einen grossen Teil der Teilnahmemöglichkeit weg, von der fehlenden Logik ganz abgesehen. Auch wer sich des Bogens oder der Armbrust bedient, sollte sich überlegen, ob es realistisch möglich ist, einen Bogen mit Plattenhandschuhen zu spannen oder mit selbigen den Abzug einer Armbrust zu betätigen. Zu guter Letzt soll unter diesem Punkt noch darauf hingewiesen werden, dass auch im Spiel allgemein Rücksichtnahme auf die umgebende Spielwelt und den Realismus genommen werden sollte. Wer als Alchemist seine Tränke mischen will, sollte sich dazu an einen gut geeigneten Ort setzen und nicht quasi mit den Flaschen und Reagenzien jonglierend über den Marktplatz laufen. Selbiges gilt beispielsweise auch für den Plattenkrieger, welcher in vollem Spurt durch belebte Orte rennt oder auf dem Friedhof ohne Wort und Anzeichen von Müdigkeit ohne Rast von Monster zu Monster rennt, denn immerhin ist ein solcher Plattenpanzer reichlich schwer und man ist sicher auch froh, wenn man schon bald wieder aus dem erschwitzten Metall schlüpfen kann, um sich in der Alltagskleidung am Marktplatz ein kühles Ale zu genehmigen. [zurück]

Der Enginetod, die Folgen und Looting auf Oldworld

Es hat sich auf diesem Shard eingebürgert, den Enginetod als Bewusstlosigkeit auszuspielen. Dies hat den Zweck, eine Unsterblichkeit des Charakters zu verhindern. Ein Charakter, welcher ohnehin weiss, dass er innerhalb von wenigen Minuten wieder leben wird, kümmert sich nicht weiter um eine Horde wilder Orken, da er ja nicht wirklich etwas zu befürchten hat und könnte deshalb auch dem stärksten Gegner lediglich Spott entgegenbringen, da er ja schliesslich wiedergeboren wird. Wird der Enginetod jedoch als Bewusstlosigkeit ausgespielt, so weiss zwar der Spieler hinter dem Charakter, dass dieser nicht sterben wird, wenn er einen vielleicht sogar aussichtslosen Kampf eingeht, der Charakter selbst jedoch rechnet sehr wohl mit dem endgültigen Tod. Dies verhindert das Aufkommen von Superhelden, welche weder Tod noch Teufel fürchten. Sollte jemand bedenken haben, weil er seinen Gegner vom Charakter her nicht lebend davonkommen lassen würde, lassen sich solche Probleme auch oft durch ein einfaches "Soll er hier verbluten" geregelt werden. Trotzdem kann ein Charakter natürlich töten, was Vor allem bei Emotekämpfen geschehen kann. Allerdings liegt es letzten Endes sicher immer beim Spieler des Charakters, ob er die Situation zu einem Tod hinführen will, oder ob er einen anderen Ausweg aus der Gefahrensituation suchen möchte. Ein weiterer Brauch auf Oldworld ist es, nach dem Enginetod auf die Habseeligkeiten des Gegners aufzupassen, falls das Rollenspiel dies zulässt. Man ist also nicht dazu gezwungen, auf den Körper eines Orken aufzupassen, den man gerade besiegt hat, wenn andere Orken schon bedrohlich aufrücken. In solch einer Situation macht es natürlich mehr Sinn, wenn die Orken sich selbst um den Bewusstlosen kümmern. Wenn jedoch niemand auf die Sachen achten kann oder will, sollte man sich möglichst bemühen, dem Besiegten die Sicherheit zu geben, dass er seine Sachen nicht verliert. An dieser Stelle sei auch das Problem des Leichenbugs erklärt. Beim Leichenbug handelt es sich um das ruckartige Auflösen der Leiche. Dieser Bug tritt dann auf, wenn man eine Leiche zur Durchsuchung doppelklickt, kurz nachdem man eine Schneidewaffe (Schwert, Säbel, Dolch, etc) durch Doppelklick in die Hand genommen hat und das dabei ausgelöste Zielvisier abbricht. Auch wenn man die Waffe aus der Hand legt, nachdem man das Visier abgebrochen hat, tritt der Leichenbug auf. Man sollte nach dem Kampf die Durchsuchung zwecks Sicherung der Sachen entweder jemandem überlassen, welcher keine Waffen benutzt (Magier oder Ähnliches), oder aber auf jeden Fall mehr als 20 Sekunden warten, bevor man die Leiche öffnet. Bei der ganzen Sorge, welche man hier für das Wohl der anderen Spieler beim Umgang mit dessen Sachen trägt, sollte natürlich die Thematik des Lootens nicht fehlen. Laut den Regeln des Servers ist das Looten natürlich erlaubt, doch geschieht dies auf Oldworld so gut wie nie in tragischem Mass. Wenn überhaupt, dann begrenzt sich das Looten lediglich auf einige hundert Goldstücke, einen Heiltrank oder ähnliche, ersetzbare Dinge. Etwas Gold oder ein Manatrank sind locker zu verkraften und sind nicht im Geringsten so demotivierend, wie der Verlust einer Blackrock-Rüstung, welche man sich lange erspart und mit viel Aufwand besorgt hat. [zurück]

Versteckte Hinweise an den Spieler mittels Emotes

Wie man den offiziellen Regeln entnehmen kann, ist OOC auf diesem Shard strikt verboten. Lediglich das kurze Austauschen der ICQ-Nummer (dem sog. Taubenschlag) ist gestattet, um dort weiterführende Abklärungen OOC zu treffen. Trotzdem gibt es gewisse Dinge OOC, welche sich unter den Spielern eingebürgert haben und auch dementsprechend Sinn machen. Das wichtigste Beispiel ist der Warmode. Wird man angegriffen, so geht die eigene Spielfigur automatisch in Kampfmodus, was jedoch lediglich für die anderen Spieler sichtbar ist, während man selbst nichts davon sieht. Weil es sehr unschön aussieht, im Kampfmodus durch die friedliche Stadt oder einer Strasse entlang zu gehen, weisen andere Spieler darauf hin. Die geschieht zumeist in versteckten Ausdrücken, welche häufig in Form von Sätzen wie "Entspannt euch" oder "Warum geht ihr so gekrümmt?" an den Spieler gerichtet werden. Ein böser Charakter wird vielleicht auch eher "Ihr geht wie ein Krüppel" sagen. Auch ein einfaches Emote wie beispielsweise *warmode* deutet auf diesen Fehler hin. Wenn euch ein solcher Hinweis auffällt, betätigt einfach kurz die Tabulator-Taste, um schnell in den Kampfmodus und dann wieder in den normalen zu gehen. Auch bei derbst unlogischem Verhalten drücken Spieler die Kritik oftmals versteckt in Emotes aus. Rennt beispielsweise jemand mit Plattenhandschuhen auf dem Friedhof herum und schiesst dabei mit der Armbrust, könnte schnell ein Emote wie *fragt sich, wie der Mann wohl mit Plattenhandschuhen den Abzug drückt* kommen. Als unerfahrener Spieler sollte man in dieser Situation darauf eingehen und die Plattenhandschuhe ausziehen. Fasst als Neulinge solche Kritik niemals negativ auf. Jeder Spieler auf diesem Shard freut sich über motivierten Neuzugang und hilft auch gerne dabei, den Neulingen den Zugang zu diesem Shard zu erleichtern, damit dieser sich auch möglichst bald vollständig ins Spiel integriert fühlt. Kritik ist hierbei nicht negativ, sondern durchwegs förderlich, denn erst durch Kritik am eigenen Verhalten lernt man die Begebenheiten des Shards kennen. [zurück]

Emotes, Poweremotes und rollengerechte Sprache

Emotes sind ein wichtiger und schöner Aspekt des Rollenspiels. Mittels Emotes lassen sich Charaktere um ein vielfaches facettenreicher und tiefgründiger darstellen, als es Pixel und Geräusche der Spielengine vermögen. Ein blosser Kampf mit der Engine kann gleich um einiges stimmungsvoller wirken, wenn man dabei dank zusätzlicher Emotes auch die taktischen Eigenheiten eines Charakters zu sehen bekommt. Man sollte sich auch überlegen, ob sich ein einfaches "hehe" nicht durch ein *gibt ein verwegenes Lachen von sich* ersetzbar ist. Emotes beleben ein Spiel und sind immer gerne gesehen, solange es den Spielfluss nicht behindert. Auch Diebe sollten Diebstähle besser mit Emotes ausführen, da reiner Engine-Diebstahl reichlich einfallslos und uninteressant ist. Oftmals wird man sogar sehr positiv überrascht, wenn man einen Diebstahl geschickt ausspielt und die Sachen logisch und schön emotet. Wie man Emotes am besten gestaltet lernt man von selbst mit der Zeit, wenn man die erfahrenen Charaktere etwas im Spiel beobachtet, falls man sich nicht selbst schon genügend damit auskennt. Es werden auch nicht selten ganze Kämpfe nur durch Emotes durchgeführt, ohne dabei die Notwendigkeit zu sehen, das Gegenüber mit Hilfe der Engine zu erschlagen. Bei solchen Kämpfen sollte man jedoch darauf achten, dass man seinen eigenen Charakter nicht überschätzt, was wohl auch etwas Kenntnis des gegnerischen Charakters fordert. Ein junger Knappe, welcher jeden Angriff eines Erzmagiers ohne grössere Probleme abzuwehren vermag, wirkt doch eher unrealistisch und ist ebenso auch demotivierend für den Spieler des erfahreneren Charakters, welcher sich auf einen Emotekampf einlässt, um dann in einer Weise besiegt zu werden, welche nicht den wirklichen Verhältnissen entspricht. Hier kommen wir auch zum Thema Poweremotes. Auch wenn Emotes sehr gewünscht sind, sollte man Vor allem in Konflikten gut darauf achten, wie man diese Emotes formuliert und dass man seinem Gegenüber nicht unzumutbare Begebenheiten aufzwingt. Es ist sehr demotivierend für einen Spieler, wenn er ein Emote wie *schiesst ihm einen Pfeil in den Hals* lesen muss, wo doch bei einer Formulierung wie *schiesst einen Pfeil in Richtung seines Halses* viel mehr Möglichkeiten zur Interaktion bleiben und jeder Spieler auch selbst entscheiden kann, wie weit er gehen will. Auch beim Umgang mit der Sprache und dem Verhalten des eigenen Charakters sollte man immer darüber nachdenken, ob es wirklich dem Rollenspiel entspricht. Während ein Fischer mit norddeutsch angehauchtem Akzent sehr stimmungsvoll wirken kann, macht ein tapferer Krieger mit Ausdrücken wie "Huhu! Na was geht ab?" mehr die Figur eines verwahrlosten RL-Chatters, welcher sich versehentlich in eine Fantasywelt verirrt hat. [zurück]

Absprachen und Hilferufe über ICQ

ICQ ist ein häufig verwendetes Hilfsmittel auf Oldworld. Mittels ICQ lassen sich Dinge sehr gut organisieren und durchplanen. Es ist ebenfalls ein gutes Mittel, um das Spiel betreffende Dinge OOC zu klären, ohne damit das Spiel zu stören und auch, wenn man einmal in einem Dungeon in der Falle sitzt, lässt sich auf mit ICQ gut Hilfe herbeirufen. Inwiefern jemand ICQ zu solchen Zwecken einsetzt, ist natürlich jedem selbst überlassen. Leider lässt sich ICQ auch zu sehr destruktiven Zwecken verwenden, was unter den Spielern immer wieder bemängelt. Während der Hilferuf über ICQ in einer Dungeonzwickmühle niemanden stört, so ist der Hilferuf mittels ICQ im Falle einer unangenehmen Begegnung mit anderen Spielercharakteren sehr ungern gesehen, denn zum einen nimmt es der spannenden Situation jede Grundlage, wenn die eine Partei auf einmal schlagartig Zuwachs erhält. Auch wenn es sich im Spiel sicherlich so interpretieren lässt, dass die Verstärkung rein zufällig vorbeikommt, sollte man sich hier die Frage stellen, ob es wirklich wichtiger ist, den sofortigen Sieg durch OOC-Mittel zu erreichen oder lieber die Situation spontan anzunehmen und zu sehen, was sich aus dem Rollenspiel ergibt. Am Rande soll hier auch angemerkt werden, dass man sich mit solchen Taubenrufen sehr schnell selber lächerlich machen kann, da es nicht selten passiert, dass jemand eine Rundmessage über ICQ absendet, die auch bei einem Spieler der gegnerischen Partei landet, weil der Absender nicht wusste, dass der Empfänger auch einen solchen Charakter spielt. Viele Spieler Oldworld beschränken sich nicht nur auf einen Charakter und geben aber trotzdem nicht unbedingt gleich alle Identitäten bekannt. [zurück]

OOC/IC-Wissen und das Gildenabzeichen

Wenn ihr auf einen anderen Charakter trefft, denkt immer daran, dass euer Charakter nicht mehr als ausschliesslich den anderen Charakter sieht. Alles was im Paperdoll steht ist nicht bekannt. Auch die Reputation des Charakters (Karmafarbe und Titel) sind nicht bekannt. Natürlich kann man als Spieler diese Informationen nutzen, um sich auf das voraussichtlich folgende Spiel einzustellen, doch sollte das nicht darin bestehen, ganz zufälligerweise davonzulaufen, wenn man einen unbekannten Charakter mit bösem Karma sieht. Das Gildenzeichen hingegen ist für den Charakter offen ersichtlich und kann so auch ins Spiel miteinbezogen werden. [zurück]

Das Spiel mit speziellen Charakteren und Fremdrassen

Auf OIdworld begegnet man vielen mystischen Figuren und sonderbaren Rassen. Dieses Sonderbare, welches diese Figuren umspielt, wird meist auch mit sehr vielen schönen Emotes ausgespielt und herübergebracht, um dem Gegenüber das Gefühl zu geben, etwas Ungewöhnlichem gegenüber zu stehen. Man sollte also auch entsprechend reagieren und vielleicht beim Waldelfen auch etwas Bewunderung zeigen oder beim Zwergen je nach eigener Rolle etwas Abscheu wegen seiner überheblich groben Art. Erst durch dieses entgegenkommende Spiel kann der Spieler dieser speziellen Figur auch wirklich in seiner Welt versinken. Genauso wie der Waldelf auf einen Plattenkrieger im Wald mit Argwohn reagiert, sollte wohl auch der Krieger dieser selten gesehenen und im Wald verborgenen Rasse eine gewisse Faszination entgegenbringen, welche dem ganzen Fremdrassenspiel überhaupt erst den richtigen reiz gibt. [zurück]

Böse Charaktere auf Oldworld

Jemand, welcher einen bösen Charakter spielen möchte, um möglichst viel gegen andere Spieler zu kämpfen ist auf diesem Shard definitiv fehl am Platz. Natürlich gerät man in der Rolle eines bösen Charakter öfter in Konfrontationen als der durschnittliche Charakter auf Oldworld, doch sollte dies nicht die Motivation darstellen, einen bösen Charakter zu spielen. Aus diesem Grunde sei auch gesagt, dass man sich nicht gleich zu erschrecken braucht, wenn eine Figur mit rotem Karma vor einem auftaucht und sich finster in Szene setzt. Auf anderen Shards mag man vielleicht um sein Leben oder Hab und Gut bangen, doch die Spieler der bösen Charaktere dieses Shards nehmen ihre Rolle sehr ernst und beabsichtigen sicher nicht, anderen Spielern durch ihr Auftreten das Spiel zu verderben. Geht also auch auf die bösen Charaktere ein und bedenkt dabei, dass ihr bei der ersten Begegnung nichts über den vermeintlich bösen Charakter wisst, bis auf jene Dinge, welche er euch bei dieser Begegnung preisgibt. Das Böse auf Oldworld stellt für diese Spielwelt eine grosse Bereicherung dar und bietet auch für viele rechtschaffende Charaktere eine Motivation für ihr Spiel. Bedenkt dabei jedoch, dass auf Oldworld nicht das in der Fantasy übliche Gesetz herrscht, das Gute müsse immer gewinnen, denn anders als im PnP übernimmt hier nicht der Spielleiter die Rolle des Bösen, sondern andere Spieler, welche genauso das Anrecht auf Erfolg haben. [zurück]

Wie man sich auf dem aktuellen Informationsstand hält

Um das Spielgeschehen im grösseren Umfang zu verstehen, ist es wichtig, sich stets auf dem Laufenden zu halten, was die Geschehnisse auf Oldworld angeht. Vor allem die News der Homepage sollten regelmässig durchgelesen werden, da oftmals Änderungen angekündigt werden, welche von grosser Wichtigkeit für das Spiel sind. Ein weiteres Informationsmittel sind die Foren. Was den Shard an sich betrifft, findet man neben den News Vor allem auch auf dem Spielleiter-Forum Informationen. Um sich über das Geschehen auf der Spielwelt an sich auf dem Laufenden zu halten, sollte man sich zumindest die Titel der verschiedenen Postings im Rollenspiel-Forum durchlesen, um nicht etwas zu verpassen, das von Interesse sein könnte. Auf jeden Fall sollten in jenem Forum die Postings der Spielleiter durchgelesen werden, welche durch die Grüne Farbe des Verfassers erkennbar sind. Des weiteren gibt es noch das Diskussionsboard, auf welchem aktuelle Gedankengänge bezüglich Oldworld diskutiert werden und das Senfboard, in welchem Platz für alles Möglich ist, solange es Spass macht. Beachtet bei den Boards immer die Regeln des entsprechenden Boards und haltet euch daran. Anderweitig werden sicher auch andere Spieler gerne zur Verfügung stehen, wenn ihr spezifische Fragen habt. [zurück]

Copyright: Sv Celina Mardora Optimierung der Seitengestaltung: Solariz Alle externen Verweise führen zu Inhalten der offiziellen Oldworld-Homepage und sind nicht Gedankengut des Verfassers dieser Seiteninhalte. Das Verlinken dieser Seite auf direkt mit Oldworld in Zusammenhang stehenden Seiten ist ausdrücklich erlaubt und zur Förderung des Rollenspiels auf diesem Shard auch erwünscht.

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✉ Marco Götze//

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