Nun hab ich ihn also etwas länger als zwei Wochen und kann ein erstes Fazit ziehen. Viele Dinge sind super an dem Gerät aber natürlich gibt es auch einige nicht so dolle Eigenschaften.

Bevor ich in die Materie einsteige erst einmal ein Video des Roboter Staubsaugers im Einsatz. Auf dem Video was ich heute morgen aufgenommen habe ist er dabei meine Küche zu saugen. Ich habe absichtlich die Tür geschlossen um die “Pathfinding Engine” des Robots in einem Raum zu zeigen. Durch eine zur Decke gerichtete Kamera erfasst der Staubsauger Roboter seine Umgebung, er navigiert anhand fixpunkte die er sich an der Zimmerdecke sucht. Im Fall meiner Küche wären das klar die Hängeschränke sowie die mittig angebrachte Halogenleiste. Auf dem Video sieht man das er sein Programm genau dort aufhört wo er begonnen hat; Im Normalfall ist dies die Ladestation.

 

[vimeo 5139235 600 340]

 

Pro & Kontra des Roboters

Um hier eine Lange Textwüste zu vermeiden kurz tabellarisch:

PROKONTRA
  • Leiser als mein alter Staubsauger, selbst die Katzen akzeptieren ihn.
  • Schafft mit seiner Akkuladung meine komplette Wohnung (110qm)
  • Ideal für Laminatböden
  • hat kein Problem mit dem Teppich in meinem PC-Zimmer
  • Trotz Koreanisch sehr leichte Bedienung
  • kommt mit unseren viel haarenden Katzen klar. Katzenhaare kein Problem.
  • Die Parkett “Gummielippe” lässt sich problemlos demontieren. Sinnvoll wenn man mehr Teppich als Laminat hat.
  • Ideal auch auf Fliesen
  • Rotationsbürste lässt sich zum reinigen Entfernen
  • Hepafilter
  • Kommt mit unseren viel
  • Gutes Stoppsystem, fährt selten gegen die wand berührt Fussleisten kaum immer 1-3mm abstand. Kein Problem mit Treppen, erkennt diese.
  • herkömmliches 3M 3mm Band wird als Stopper erkannt, so können Bereiche abgeschottet werden wo er nicht hin soll.
  • Timer, Programmierbar 12h im Voraus
  • Das vordere 360° Laufrad setzt sich nach mehren Tagen Gebrauch gerne mit Haaren und Fusseln zu. Nicht herausnehmbar Fummelarbeit.
  • Lange Haare wickeln sich gern um die Rotationsbürste.
  • Wenn mehre Tage nicht gesaugt wurde ist der Auffangbehälter zu klein für meine 110 qm Wohnung (liegt ggf. daran das wir 2 Katzen haben die derzeit viel haaren)
  • Hochfloorige Teppiche mag er nicht (Badewannen Vorleger) Aus diesen dreht er stundenlang Havannas ;>
  • Saugen im ganz dunkeln Raum nicht so toll, Pathfinding beeinträchtigt weil er keine Fixpunkte finden kann.
  • Problem bei Heizkörpern die genau in seiner Höhe hängen. Erkennt dahinterliegende Wand als “stop” und Fährt gegen Heizung. Kann schrammen hinterlassen.
  • Keine oder schlechte Erkennung das Auffangbehälter Status. Aber wenn man nach dem Saugen jeden Tag einmal ausleert ist das kein Problem.
  • Timer nur “Start in X Stunden” keine Uhrzeitprogrammierung möglich.

Soweit die Pro und Kontra Liste des Staubsaugers.

Fazit

Er kann die Herkömmliche Reinigung der Wohnung nicht völlig ersetzen, aber gerade für viel beschäftigte – oder faule ;) – Menschen ist er recht interessant. Wir haben wie gesagt zwei Katzen, durch den ständigen Fellverlust müsste man eigentlich jeden Abend die Wohnung saugen. Da das Nervt und Zeitaufwändig ist lässt man es meist; Resultat: Überall Flusen in der Wohnung. Nun mit dem VC-RE72V ist es leichter, einfach starten wenn ich nachhause komme und er saugt sich seinen Weg durch die Wohnung. (dauert bei mir etwa 30-40min)

Anschaffung

Darüber wie ich das Gerät gekauft habe hatte ich ja bereits im Blog geschrieben:

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✉ Marco Götze//