Mit hochwertigen Dialogen wie diesem:


B: A fucking tiger?
Angel: If you're fighting you need to be ready for anything.
B: A fucking tiger?
Angel: Don't lose the message!
B: What is wrong with you? It’s a FUCKING Tiger!
 

konnten bereits frühre SaintsRow Teile begeistern :) OK, Schnelleinstieg für alle die SaintsRow nicht kennen. Das 4. SaintsRow lässt sich für Gamer am besten beschreiben als Dub-Step Mischung aus Duke Nukem, GTA, Matrix und Independence Day. Ja, doch, das trifft es relativ gut. Gerade die Mischung aus derben Sprüchen absolutem Un-Realismus sowie interessanten Charakteren macht das Spiel Sympathisch. SaintsRowIV

5 Dinge die andere Games von Saints Row lernen können

5. Power to the People

Der Spieler befindet sich wie in Matrix in einer für sein Gehirn erschaffenen Simulation, sobald dies mit Kenzies Hilfe bewusst wird befindet man sich in einer Sandbox in der man wie einst Neo jegliche Physikalische Gesetze und Logik biegen oder gar ausschalten kann. Der Spieler bekommt somit einen riesigen Spielplatz um allen möglichen Mist auszuprobieren. Gepaart mit einem unmöglichem Waffenarsenal sowie der Möglichkeit das Aussehen der Waffen, Autos, Charaktere weiträumig anzupassen. Wie wär es z.B. mit Deckard`s Pistole aus Bladerunner oder gar die aus Firefly? Kein Problem. Oder eine Eiswaffel als Raketenwerfer – klar, warum nicht. Herrlich unrealistisch. Während andere Spiele wie CoD mittlerweile dazu übergehen für jeden erdenklichen Mist $$$ zu kassieren hat man in SaintsRow IV einfach freie Wahl. Saints Row IV

4. Keine Angst vor guten Features

Saints Row IV springt mit zahlreichen Mini Games zwischen einnigen Genres, so wird auch kein Halt vor bekannten Games gemacht. Einige zeigen immer erbost mit erhobenem Finger wenn es darum geht „Features zu klauen“. In diesem Fall finde ich es alles andere als schlimm.
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Klar hat das Spiel viele Ähnlichkeiten mit z.B. GTA, aber es funktioniert. GTA ist für mich in den letzten Teilen so furchbar realistisch geworden. Da ist der 4 Saints Row Teil mit seiner SciFi Welt Inspiration eine wunderbare Abwechslung. SR IV traut sich eine Mischung vieler Games in einen Topf zu werfen und schafft dennoch etwas Eigenes daraus.

3. Die Story ist nicht immer wichtig

Versteht mich nicht falsch, Story ist wichtig! ABER nicht in jedem Spiel. Vergleicht man es mit Tolstoy und einem 99 Cent Manga. Beides hat einen gewissen Wert, Interpretationssache. Bei einem Game geht es um den Aspekt „Fun“ und ganz ehrlich, wer möchte sich mit langen Texten und tiefen Background Infos in solch einem Spiel herumplagen? Bester Vergleich wurde von mir oben schon getätigt, Independence Day – nehmt mal einen X-Beliebigen Roland Emmerich Film. Tiefgang, weitreichende belegte Background Informationen und absolut authentisch. Natürlich nicht, aber der Mist verkauft sich – nennt sich Popcornkino. Und so funktioniert es bei Saints Row IV ebenfalls. Saints Row IV Eine Story ist soweit vorhanden das man einem roten Faden folgen kann. Jedoch wird man nicht gezwungen einen Schlauchlevel mit niederprasselnden Storyelementen abzulaufen. Die um das Spiel gestrickte Geschichte ist eine wunderbare Entschuldigung um neue Gameplay Mechaniken zu integrieren. Weltraum Space Shooter, warum nicht. Nächste Minute ein Wettrennen auf Eierkochern, jap. Nächste Szene ein kampf zwischen zwei mit Tentakel bewaffneten Superhelden im 64ten Stockwerk. Dann durch die Stadt rennen und im Burnout Stil möglich viel Schaden anrichten, kein Problem.

2. nicht den Spieler zwingen

Viele Spiele halten mit wichtigen Spielelementen zurück bis zum „EndGame“ die große Wumme gibt es erst zum Schluß, den besten Zauberspruch erreicht man erst in Level 343 oder das beste Auto gibt`s erst nach X Stunden Spielzeit. So sind Games in der Regel aufgebaut – das beste wird bis zum Schluss aufgehoben. Der Spieler wird versucht in einem „Tunnel“ in seinen vorgesehenen Weg zu drücken nur dann bekommt man X oder Y. SaintsRowIV dub step gun In Saints Row darf man direkt loslegen, die zuvor so gehypte Dub Step Gun gibt’s wenn man möchte bereits nach wenigen Minuten in der „Matrix“. Superkräfte ebenfalls. In SR verbessert man nur nach und nach das erworbene Talent. Ruiniert das nicht sämtliches Balancing? Ja, und? Bei SR ist das sowas von Egal, es geht nicht darum „schaffe ich das“ sondern eher „wie viel Spaß habe ich dabei“.

1. Kontinuierliche Verbesserung

Auch wenn man direkt die Frei Wahl der Fähigkeiten und Waffen hat ist es wichtig dem Spieler kontinuierlich Belohnungen zu liefern. Sei es durch die zahlreichen Dialoge mit Kenzie oder Keith oder einfach nur das verteilen weiterer Cluster Punkte. Es gibt schlicht kein stumpfes Level Grinding. Du rennst durch die Welt und probierst alles mögliche aus und schon gibt es wieder Punkte zu verteilen. SaintsRowIV 2013-08-29 18-51-39-16

I.M.H.O.

Saints Row ist sicherlich noch verbesserungswürdig, Stichwort vollständig zerstörbare Umgebung. Aber hey, es macht obwohl – oder gerade weil – es total unrealistisch ist eine Menge Spaß. Eine offene Welt in der man in einer Mischung aus Neo und Hancock tun und lassen kann was man möchte. Absurde Charaktere bei denen man zwischen sie erwürgen und sich schlapp lachen hin und her gerissen ist. Doch, die 50 € haben sich, anders als manch andere Games in letzter Zeit, wirklich gelohnt. Daumen Hoch!  

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✉ Marco Götze//

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