Bereits vor etlichen Wochen reichte Blizzard gegen den World of Warcraft Bot Hersteller MTJ Klage ein und forderte Schadensersatz wegen dadurch geschmälerten Einnahmen.

Blizzard konnte nun vor Gericht gegen den Bot Hersteller einen nennenswerten Erfolg erzielen. Nach Aussage des Gerichtes ist das manipulieren des ins RAM geladenen Spielclients eine Copyrightverletzung nach § 106 des Urheberrechtsgesetzes. Das Programm Glider der Firma MTJ verstößt somit gegen geltendes Recht und verletze die Rechte an Blizzards Eigentum.

In Anbetracht das Blizzard von MTJ mehrere Millionen Schadensersatz forderte ist dies ein großer Rückschlag für den Bot Hersteller. Die Hauptverhandlung, in der es dann um das eigentliche Urteil geht, ist für September angesetzt.

Das ganze schlägt große Wellen da mit diesem Präzedenzfall quasi jegliche Manipulation an Speicheresidenten teilen eines Programms als Copyrightverletzung geahndet werden könnte.

Ausgiebige Details zu der Angelegenheit findet man auf dieser amerikanischen Seite.

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✉ Marco Götze//