Am vergangenen Freitag war ich in Köln zum NVIDIA Launch Event der GTX680 in der EA-Sports-Bar und konnte mir die 680GTX in Ruhe ansehen. Der größte Vorteil gegenüber der 580GTX ist in meinen Augen der geringere Stromverbrauch und die damit verbundene geringere Wärmeentwicklung. Die zusätzlichen Features wie die gesteigerten CUDA Einheiten werden erst mal in aktuellen Spielen kaum Ihre volle Leistung ausspielen können, hier braucht man angepasste Referenzspiele oder Treiber die alte Calls in neue Funktionen wandeln.Die GTX580 Generation war für mich nicht wirklich notwendig, zu gering der Vorteil gegenüber der 480GTX. Klar zwischen den einzelnen Generationen sind die Sprünge mittlerweile eher Gering. Das eine ganze Menge aktuelle Games für Konsolen entwickelt werden und dann nur noch auf den PC Portiert trägt zudem nicht unbedingt zur schnellen Ausnutzung aller gebotenen Grafikkarten Funktionen bei.Erst mal einige Bilder des Events:

Neben dem herkömmlichen “Awesome… Great… Stunning…” mal zu den bereits jetzt sichtbaren Neuerungen die auch den normalen Gamer wirklich betreffen:feature2-faster-performanceDer GPU Boost ist das was Intel i7 Nutzer der neueren Generation bereits von Ihrer CPU kennen. Die GPU misst selbstständig ihre aktuelle Leistung, Wärme und Anforderung und übertaktet die GPU bei entsprechendem Bedarf dynamisch. Ob hier auch ein “Underclocking” angewendet wird um bei Games die keine Hohe Leistung erfordern Energie zu sparen konnte leider beim Launch nicht final geklärt werden.feature3-smoother-frameratesOft fälschlicherweise als Böse bezeichnet ist V-Sync bei vielen Gamern immer noch sehr unbeliebt und wird in der Regel sofort ausgeschaltet. Ein aktiviertes V-Sync bindet die Framerate an die Wiederholfrequenz des Monitors (FPT 2 hz) Das neue Adaptive V-Sync soll die Frame Rate nicht deutlich senken und dennoch Tearing vollständig verhindern (Als Tearing bezeichnet man den Effekt das sich ein Bild verzerrt aufbaut und man dadurch den Eindruck bekommt eine Sichtbar verschobene Linie oder Bildbereich zu sehen). Nvidia verspricht “Endlich ungestörtes Gaming-Vergnügen!”TXAA FXAA, Der Kepler Chip liefert ein standardmäßigen FXAA Filter welcher mit wenig GPU Leistung sehr effektiv Kantenbildung unterbindet. Bei der GTX680 kann nun für jedes Game FXAA einfach im Treiber aktiviert werden egal ob das Spiel dies direkt unterstützt oder nicht. TXAA Setzt im Postprocessing noch etwas oben drauf und möchte mit wenig Delay das Bild nochmals verbessern. (Vergleichs Bild)Zu den genannten Funktionen wurde durch die mehreren CUDA Einheiten auch die PhysiX Technologie verbessert und es ist erstmalig möglich 4 Monitore an einer Karte zu betreiben. Bei den Modellen die vor Ort im Einsatz waren finde ich es aber schade das hier zu viele verschiedene Anschlüsse vorliegen. 2x DVI, 1x HDMI, 1x DisplayPort. Für ein echtes Multimonitor System hätte ich 4x DVI oder 4x HDMI bevorzugt. Aber mal sehen was mit dem neuen Chip demnächst für Karten auf den Markt kommen werden.Von den Kosten her wird auch die GTX680 wieder im teuren Segment um die 500€ in den Handel kommen. Erste kurzfristig verfügbare Karten sind aber meist schon wieder vergriffen, denn das ist wie so häufig immer ein Problem was bei jedem Grafikarten Launch mit den hohen Preisen einher geht. Oft dauert es einige Wochen bis die Karten wirklich real verfügbar sind.

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✉ Marco Götze//

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