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Kickstarter

Kickstarter dürfte mittlerweile den meisten etwas sagen, eine Finanzierungsplattform die in naher Vergangenheit großen Zulauf aus der Gamesbranche fand. Der Hype begann durch die eingebrachte Summe von US $ 3.333.371 für Tim Schafers Adventure Projekt. Seither gab es kleine und größere Projekte die erfolgreich finanziert wurden. Kickstarter selbst gibt in einer Statistik an das bisher über $270 Millionen USD  für Projekte "gepledged" wurden. Davon wurden auch $227 Millionen am ende erfolgreich umgesetzt bzw. gestartet. Die Millionen Projekte darunter sind aber nur die Spitze denn lediglich sieben Projekte konnten über eine Millionen USD einsammeln. Doch bei allem Enhtusiasmus sollte man auch die andere Seite der Medaille betrachten, nur die Hypewelle auf Kickstarter zu reiten reicht nicht aus, so gab es bisher über 7000 eingereichte Projekte die nicht eine einzige Spende verzeichnen konnten. Lediglich 33% der Kickstarter Projekte in der Kategorie Games konnten am ende von einem Erfolg sprechen.

Scheiß Konzept bleibt scheiß Konzept

Eine Plattform wie Kickstarter kann einer guten Idee oder einem Prominenten Namen hinter einem Projekt eine gute alternative zu einem eventuell bissigem VC bieten. Doch auch mit Crowdfunding kann man aus Scheiße kein Gold machen, begeistert das Konzept nicht wird man offensichtlich scheitern. Verfolgt man die Game Kategorie bei den zahlreichen Crowdfunding Plattformen so ist schnell erkennbar das in den letzten Monaten die Zahl an "Trittbrettfahrern" zugenommen hat. Gerade dies macht es ernsthaften Projekten noch schwieriger. So werden vermehrt Kickstarter Gaming Projekte gegründet welche am ende gerade mit ach und Krach über das Minimum kommen. Man kann Crowdfunding nicht verteufeln denn die Entscheider über ein Projekt sind die User mit ihrem Geld. Die Game Sektion von Kickstarter ist quasi zu einem demokratischem Publisher herangereift. Nur große Namen hinter einem Projekt reichen nicht mehr um bei allen gen Geldbeutel zu lockern.

Crowdfunding Entertainment

Wenn die großen Projekte auf Kickstarter etwas gezeigt haben dann das man muss begeistern können muss. Es ist mehr als nur einen langen Text und paar Scribbles hochladen. Man muss das Vertrauen und die Begeisterung der User gewinnen. Ein positives Beispiel neben dem Double Fine funding könnte "The Banner Saga" werden. Wie auch Tim Schafer haben die Jungs hinter dem Projekt erkannt das es nicht ausreicht einmalig das Geld zu sammeln und dann von der Bildfläche zu verschwinden bis das Produkt fertig ist. Wie Aktionäre einer Firma erwarten die User Informationen was mit ihrem Geld denn gerade passiert. So haben alle großen Projekte gemeinsam das es üblich wurde die eigenen User mit Updatevideos hin und wieder mit Neuigkeiten zu versorgen. Im Fall von Banner Saga sieht man gut was solch ein plötzlicher Vertrauensvorschuss in Form einer Finanzierung für das eigentlich kleine Homeoffice bedeutet - Das versprochene Merchandise für alle Pledger verwandelt das Haus kurzerhand in eine Lagerhalle. Eins der derzeit noch laufenden Projekte ist "Quest for Infamy" keine Atemberaubende 3D Engine, keine Mega neuen Features es ist ein klassisches Point & Klick RPG / Adventure welches seine Stärke in der tiefgründig und gut erzählten Story sieht. Man selbst wird ja älter und so finde ich wieder mehr und mehr gefallen an Spielen die auch eine Geschichte Transportieren und es schaffen wie ein gutes Buch zu fesseln. Ich bin froh das solche Games durch Kickstarter eine Plattform und Finanzierungsmöglichkeit gefunden haben. Denn der Markt hinter "Story Games" ist leider weitaus kleiner als der für Action und "Hau Drauf" Spiele.  
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